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KOMPETENZZENTRUM LEGASTHENIE UND DYSKALKULIE

Ziel:
Als Kompetenzzentrum verstehen wir uns als eine Servicestelle zur Unterstützung und Begleitung von Lernprozessen sowohl im Bezug auf das einzelne Kind als auch von Klassen und Schulen.

Dabei können wir auf rund 15 Jahre Erfahrung aus unseren Lehrgängen zurückgreifen. Im Rahmen dieser Lehrgänge wurden etwa 150 Lehrpersonen für die Förderug von Kindern mit Lese-, Rechtschreibproblemen und Rechenproblemen ausgebildet. In diesem Zusammenhang erhielten rund 300 Kinder eine in Kleingruppen supervidierte und evaluierte Einzelförderung.

Arbeitsweise:
In einer engen Rückkoppelung mit der Praxis wurden im Laufe der Jahre eine Reihe von theoretischen Grundlagen und praktischen Arbeitsmaterialien entwickelt.

Für eine wirksame Intervention lassen sich drei Ebenen beschreiben:
a) fachlich-methodisches Wissen
b) diagnostisch-kommunikative Kompetenzen
c) lernorganisatorisch-soziale Kompetenzen

Ebene 1
Ein fundiertes fachlich-methodisches Wissen in Bezug auf den jeweiligen Lerninhalt ist die Voraussetzung, um entsprechende Instruktionen (Lernangebote) entwickeln zu können.

Ebene 2
Im direkten Austausch mit dem Kind müssen dann auf der Basis einer tragfähigen Beziehung die Konstruktionen des Kindes wahrgenommen und in den weiteren Lernschritten miteinbezogen werden.

Ebene 3
Die schulische Realität ist nicht die Einzelarbeit mit einem Kind, sondern erfordert eine Integration dieses anspruchsvollen Prozesses in die Lernorganisation für eine ganze Klasse.
Hier sind sowohl die zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen, die sozialen Kompetenzen der Kinder als auch die persönlichen Grenzen der Lehrpersonen realistisch zu betrachten.