Jenaplanpädagogik

Peter Petersen entwickelte mit seiner Jenaplan-Pädagogik ein offenes Konzept für die Schulgestaltung und verwirklichte damit nachhaltig die Idee einer Lebensgemeinschaftsschule. Dabei wird größter Wert auf „natürliches“ Lernen gelegt, welches sich in altersheterogenen Gruppen – vergleichbar mit der Situation einer Großfamilie – umsetzen lässt.

Das pädagogische Konzept basiert auf den vier Bildungsgrundformen Gespräch, Spiel, Feier und Arbeit, die in den Lerngruppen gelebt und kultiviert werden. Im Zentrum des Arbeitsprozesses stehen Fragen, die die Kinder an die Welt richten. Sie sind Ausgangspunkt eines intrinsisch motivierten, entdeckenden und erforschenden Lernens.

Die Aktualität des Jenaplans spiegelt sich nicht zuletzt in der Forderung Petersens wider, „Leistungskultur statt Leistungskult“ zu gewährleisten. Auf der Grundlage transparenter Lernziele zählt der persönliche Fortschritt jedes Kindes und nicht der Vergleich mit anderen. Weg vom reproduzierenden Wissen hin zu einer an Kriterien orientierten Arbeitsweise öffnet der Jenaplan zeitgemäßen Formen der Leistungsbeurteilung Tor und Tür.

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