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Was ist pädagogisches "Changemanagement"?

Unser Bildungssystem und die Rolle der PädagogInnen stehen vor tief greifenden Veränderungen. Changemanegement beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Basis mit der Dynamik und den Schwierigkeiten von Veränderungsprozessen in sozialen Institutionen.
Damit sich Kindergärten und Schulen zu „Treibhäusern der Zukunft“ und vielfach vernetzten Kompetenzzentren für Lernen entwickeln, bedarf es der Entwicklung kollektiver systemischer Intelligenz (Artikel, PDF, 1.3MB: Visionen für ein verantwortliches Miteinander in einer gemeinwesenorientierten und intelligenten Organisation ).

Dabei entstehen schon anfänglich folgende grundlegende Fragen:
Welche Phasen finden sich häufig bei Veränderungsprozessen auf verschiedenen Systemebenen? Welche Gefahren und Blockaden sind bei solchen Prozessen häufig zu erwarten? Wie kann man mit ihnen kreativ umgehen und sie effektiv begleiten? Wie kann ein Interventionsdesign konzipiert werden?
Wir stellen z.B. häufig vor Veränderungsprozessen folgende Fragen:

  • Existiert eine gemeinsame Kommunikationsbasis?
  • Gibt es überhaupt ein gemeinsames Problembewusstsein?
  • Gibt es ein gemeinsames Wertesystem?
  • Besteht Vertrauen zu den Initiatoren der Veränderung?
  • Werden die möglichen Verunsicherungen klar ausgedrückt?
  • Werden die zeitlichen Abläufe realistisch konzipiert und eingeschätzt?