Home
< Nachlese: Symposium „Durch und durch Musik“
21.03.2017 Kategorie: Allgemeines

KPH Graz: Erfolg mit ERT

Eggenberger Rechentests international gefragt


Dr. Hubert Schaupp referierte Mitte März an der Universität in Würzburg beim 19. Bundeskongress Legasthenie und Dyskalkulie, der größte zu diesem Themenfeld im deutschsprachigen Raum. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "Erkennen, fördern und fordern: Neue Erkenntnisse zur Legasthenie und Dyskalkulie“. Dr. Schaupp hielt dort einen Vortrag zum Thema: "Dyskalkulie - Was leistet die Serie der Eggenberger Rechentests (ERT)?".

Eine deutsche Qualitätskommission hatte im Vorfeld Bewertungen für Mathematik-Tests durchgeführt. Die KPH Graz konnte mit allen an der Hochschule entwickelten Instrumentarien punkten. Sämtliche ERTs erreichten gute Platzierungen. ERT 0+, ein Diagnostikum für Dyskalkulie-Disposition für das Ende des Kindergartenalters bis Mitte der 1. Schulstufe, landete in einem speziellen Ranking aller Tests auf Platz 2.

Der ERT 0+ eignet sich zur Erkennung von Entwicklungsrückständen im Bereich der mathematischen Fähigkeiten im Kontext von Rechenschwäche/Dyskalkulie. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Faktoren Kognitive Grundfähigkeiten, Mengen-Wissen und Zahlen-Wissen. Aufgrund der erreichten Werte, deren Summe ergibt den Gesamtwert Mathematische Leistung, können Förderschwerpunkte abgeleitet werden. Dieses Diagnostikum für eine Entwicklungsstandanalyse kann in Kindergartengruppen und Klassen im Schuleingangsbereich eingesetzt werden.

 

Weitere Informationen: Dr. Hubert Schaupp, KPH Graz

 

hubert.schaupp[at]kphgraz.at

 

https://www.bvl-legasthenie.de/bundesverband/bundeskongress.html