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Auszug aus dem Hochschulgesetz 2005

i.d.g.F. vom 01.10.2017

§ 58

(1) Studierende sind auf Antrag für ein oder mehrere Semester wegen
1. Leistung eines Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienstes oder
2. Erkrankung, die nachweislich am Studienfortschritt hindert, oder
3. Schwangerschaft oder
4. Kinderbetreuungspflichten oder anderen gleichartigen Betreuungspflichten oder
5. Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres
bescheidmäßig zu beurlauben. Weitere Gründe können in der Satzung festgelegt werden.

Dauer der Beurlaubung

§ 58

(2) Die Beurlaubung ist bis längstens zum Beginn des jeweiligen Semesters zu beantragen. Bei unvorhergesehenem und unabwendbarem Eintritt eines gesetzlichen Beurlaubungsgrundes kann die Beurlaubung bis längstens zum Ende der Nachfrist des jeweiligen Semesters beantragt werden.

Konsequenzen

§ 58

(3) Die Beurlaubung wirkt für alle Studien der Bildungseinrichtung, an welcher diese beantragt wurde und bei gemeinsam eingerichteten Studien für alle Studien der beteiligten Bildungseinrichtungen. Während der Beurlaubung bleibt die Zulassung zum Studium aufrecht. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, die Ablegung von Prüfungen sowie die Einreichung und Beurteilung wissenschaftlicher sowie künstlerischer Arbeiten ist unzulässig.

Antrag auf Beurlaubung

Der unterschriebene und begründete Antrag auf Beurlaubung ist bis zum Ende der Inskriptionsfrist des jeweiligen Semesters, für das die (erstmalige) Beurlaubung beantragt wird, beim zuständigen studienrechtlichen Organ (= Institutsleiter des Instituts für Ganzheitliche Pädagogik) einzubringen.

 

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Kontakt für Beurlaubungen: